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Über Le Coeurage

Mit 2019 wird es nun offiziell: Das Sacré Coeur Graz bekommt eine eigene Schülerzeitung. Nein, eigentlich viel mehr als das: Einen eigenen Blog. Einen Blog, in dem es nicht nur um Schulinternes sondern auch um Dinge geht, die Schüler in unserem Alter wirklich interessieren.

Unser Hauptziel ist es, ein Medium zu schaffen, in dem Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich mit Themen ihrer Wahl beschäftigen und darüber austauschen können.

Deshalb seid ihr gefragt: Verhelft unserem Schul-Blog mit euren Beiträgen zum Erfolg, denn nur mit vielen verschiedenen Persönlichkeiten, Interessen und Ideen kann er dieses besondere Medium für unsere Schule werden. Wir freuen uns über jede Art der Teilnahme und bitten um euren Einsatz!

Ihr könnt euch jederzeit sowohl persönlich, als auch per Mail an uns wenden: Anna Steingruber (anna.steingruber@sacrecoeur-graz.at)
Helena Budja (helena.budja@sacrecoeur-graz.at)
Prof. Philipp Lippusch (philipp.lippusch@sacrecoeur-graz.at)

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Interview mit Professor Wiedner

Herr Professor Wiedner war so nett, uns ein paar, teilweise sehr persönliche Fragen für unsere Interview-Reihe zu beantworten. Wir wünschen gute Unterhaltung beim Lesen!

Was hat sich in Ihrem Alltag verändert, seit Sie Vater geworden sind?

Der Alltag hat sich sehr verändert. Ich brauche, seit unser Sohn auf der Welt ist, keinen Wecker mehr, spätestens um 6 Uhr in der Früh ist Tagwache- egal ob Schule oder Ferienzeit.

Auch die Trennung von der Arbeit in der Schule, und der Freizeit mit der Familie hat sich insofern verändert, dass ich die Zeit mit der Familie intensiver nutze und wahrnehme. Ich versuche die schulischen Belange in der Schule zu „lassen“ (was nicht immer möglich ist), um mich zu Hause auf meine Familie konzentrieren zu können.

Seit ich Vater bin hat sich auch die Freizeitgestaltung verändert, da man nicht mehr so spontan sein kann- z.B. ins Kino gehen, ein Konzert besuchen oder eine Kurzreise machen. Alles muss durchgeplant werden- aber es ist gut so, weil meine Frau und ich froh sind, dass unser Sohn Jona bei uns ist.

Nicht vergessen darf man auch den Schlafentzug, der in den letzten eineinhalb Jahren  in meinem Leben zum Standard geworden ist…ich hoffe das wird besser in den nächsten Jahren ;-)! Auch wenn ich manchmal müde und fertig bin, bin ich trotzdem extrem gerne „Papa“ und kann mir kein Leben mehr ohne Jona vorstellen!

 

Wie war Ihr Erlebnis in Uganda für Sie und würden Sie wieder hinreisen?

Uganda ist auf jeden Fall eine Reise wert. Die Kultur und Lebensweise der Menschen in Uganda ist mit unserer „europäischen“ Einstellung nicht vergleichbar.

Die Menschen in Uganda besitzen wenig bis nichts und haben trotzdem eine ganz positive Einstellung zum Leben. Vor allem der Glaube hilft ihnen dabei.

Mir persönlich wurden die Augen geöffnet- ich habe gewusst, dass es uns in Österreich bzw. Europa wirtschaftlich sehr gut geht und wir uns einen hohen Lebensstandard leisten können. Für uns ist es selbstverständlich warmes, fließendes Wasser zu haben- in einer Unterkunft wurde das Wasser über offenem Feuer im Freien erwärmt- da beginnt man dann schon nachzudenken, warum das so ist.

Auch die Infrastruktur im Land- Straßen, Autos, Internetausbau/empfang usw. sind nicht mit europäischen Standards vergleichbar.

Uganda hat noch hohes Entwicklungspotential was die Wirtschaft, Infrastruktur usw. betrifft. Vor allem der Tourismus ist in den letzten Jahren gewachsen- die vielen Nationalparks in Uganda sind beliebte Reiseziele von Urlaubern aus aller Welt.

Ich hatte dort die Möglichkeit, neben Safaris im Queen Elisabeth Nationalpark (Löwen, Nilpferde, Büffel,…) und im Kibale Nationalpark (Schimpansen) im Biwindi Impenetrable National Park Berggorillas in freier Natur zu beobachten. Von dieser Art gibt es nur noch 700 Exemplare weltweit im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der DR Kongo. Landschaftlich und von der Artenvielfalt her hat mich das Land sehr beeindruckt- es ist auf jeden Fall ein Reise wert- man muss aber auf jeden Fall ein bisschen abenteuerlustig sein!

Ich habe mich auch eine Woche in Jinja, wo sich unsere Partnerschule befindet, aufgehalten und dabei die Schule besucht, aktiv am Unterricht teilgenommen und auch gesehen, was mit den Spendengeldern, die von unseren Schülern und Eltern gesammelt werden passiert.

Dabei habe ich im Schwesternhaus des Sacré Coeur Ordens gewohnt und wurde von Sister Lucie, die dieses Jahr bei uns zu Besuch war, betreut. Auch Teacher Tom, der mit Sister Lucie in Graz war, zeigte und erklärte mir, wie der Schulalltag in Uganda aussieht.

Ich kann auf jeden Fall davon berichten, dass das Geld, das wir sammeln, in Jinja gut angelegt ist, da Bildung der wichtigste Schritt raus aus der Armut ist.

Ich hoffe Frau Dir. Resch kann uns nach ihrem Besuch in Jinja in den Sommerferien wieder Neues berichten!

 

Wie ist es Ihnen bei der Organisation des diesjährigen Streetball-Turniers ergangen?

Das diesjährige Streetballturnier war wieder ein voller Erfolg. Bei bestem Wetter haben knapp 140 Teams rund 300 Spiele bestritten. Die Vorbereitungen beginnen meist 3-4 Monate im Voraus und werden, je näher das Turnier rückt, intensiver.

Grundsätzlich gibt es gewisse Abläufe und Pläne, die sich in den letzten Jahren bewährt haben. Diese werden nach jedem Turnier evaluiert und adaptiert. In diesem Jahr war das Turnier ein wenig „kleiner“- es haben nur rund 600 SchülerInnen teilgenommen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es organisatorisch und platztechnisch ein Limit gibt.

Die Organisation muss ich erfreulicherweise nicht alleine machen. Ich habe die „Streetballmeisterschaft“ vor zwei Jahren von Prof. Sammer übernommen, der eine tolle Arbeit geleistet hat. Und ich habe Gott sei Dank ein super Team das mich bei der Organisation und Durchführung unterstützt (Prof. Hoffmann, Prof. Bunderla, Prof. Thek, Prof. Sammer und Plautz Georg).

 

 

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must-read: Brüder für immer

 

„Brüder für immer“ von Rindert Kromhout ist 2010 in Amsterdam erschienen, die deutsche Erstveröffentlichung folgte 2018 im Mixtvision Verlag.

Das Buch „Brüder für immer“ spielt in den Jahren 1925 bis 1937 und handelt von der weltoffenen und exzentrischen Künstlerfamilie Bell. Quentin verspricht seinem Bruder: ,,Wenn ich vor dir sterbe, schreibe ich ein Buch über dich.“ Dieses Buch hält der Leser in den Händen. Er schreibt über die Kindheit mit seinem Bruder Julian, bis dieser in den Spanischen Bürgerkrieg zieht. Vom englischen Landleben der zwanziger und dreißiger Jahre, den Künstlern, die in ihrem Haus ein und aus gehen und von einem schrecklichen Geheimnis, das ans Licht kommt und alles verändert.

Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Nicht wegen des Schreibstiles, der war ganz gut, sondern weil ich mich lange gefragt habe, was denn die Geschichte nun mit dem Tod des Bruders zu tun hat. Aber ab circa der Mitte hat mich das Buch total gepackt. Und auch dann ergab der Titel des Buches Sinn für mich. Ich war, als ich die Geschichte fertig gelesen und das Buch beiseite gelegt habe, wirklich sehr berührt. Ein tolles Buch!

Antonia Zöch (4c)

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Podiumsdiskussion vom 14.05.2019

Wie ihr sicher wisst, ist am 26. Mai 2019 Europawahl. Daher hatten die sechsten und siebten Klassen aus vielen Schulen in Graz die Gelegenheit, sich bei einer Podiumsdiskussion in den Kammersälen selbst ein Bild von den Zielen und Visionen der einzelnen Parteien zu machen. Vertreten waren die FPÖ (Georg Mayer), die ÖVP (Simone Schmiedtbauer), die GRÜNEN (Thomas Waitz), die NEOS (Niko Swatek) und die SPÖ (Felix Schmid).  Weiterlesen „Podiumsdiskussion vom 14.05.2019“

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must-read: Apfelblüten und Jasmin

 

Das Buch ,,Apfelblüten und Jasmin‘‘ wurde von Carolin Phillips verfasst und erschien 2017 im Obelisk Verlag. Die Autorin wurde 2002 mit dem Mentioning Award der Unesco für Frieden und Toleranz ausgezeichnet.

Der Roman handelt von einem 16-jährigen Mädchen, welches sich gemeinsam mit ihren engsten Familienmitgliedern auf die Flucht nach Europa begibt, da in ihrer alten Heimat in Damaskus Krieg herrscht. Der Plan der Familie, gemeinsam ihr Leben in Deutschland weiterzuführen, geht nicht auf. Ganz im Gegenteil: Talitha wird an der österreichischen Grenze von ihrer Mutter und ihrem kleineren Bruder getrennt und ihr Vater wird zurück nach Damaskus geschickt. Talitha ist auf sich allein gestellt und landet schließlich in einem Wohnheim und beginnt dort ihr neues Leben als Flüchtling. Talitha muss oft mit Höhen und Tiefen kämpfen und doch gibt sie die Hoffnung, ihre Familie irgendwann und irgendwo wieder vereint zu sehen, nicht auf.

Meiner Ansicht nach wurden die Handlungen sehr detailliert und verständlich beschrieben, so konnte ich mir die einzelnen Passagen sehr gut vorstellen. Das Buch wurde in einer standardgemäßen Sprache verfasst. Außerdem ist zu erwähnen, dass in dem Buch zahlreiche aktuelle und ernstzunehmende Themen behandelt wurden.

Ich würde das Buch weiterempfehlen, da es sehr realitätsnahe erzählt wurde und es sich leicht lesen lässt.

Fanni Horvath, 4c

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Bericht – Zeitzeugenbesuch

ALS WÄRE ES GESTERN GEWESEN

Was geschah, was sie sahen und was sie taten

Zwei Stunden mit dem Zeitzeugen Franz Trampusch und vielen Eindrücken aus seiner Kindheit.

Die 4B und die 4D bekamen die Möglichkeit, in eine Zeit einzutauchen, aus der auch unsere Geschichtelehrer nur erzählen können.

Schon mit neun Jahren begann der Albtraum von Franz Trampusch. 1943 wurde der Stollen neben seinem Haus in Aflenz an der Sulm in ein Kozentrationslager umgebaut. Aus 200 Einwohnern wurden innerhalb weniger Wochen 4000. Er und seine Familie wussten den wahren Grund der Konzentrationslager und erfuhren ihn auch jeden Tag aufs Neue. Der Tod wurde zu seinem Alltag. Durch ein Loch im Stollen gelangten die Häftlinge in ihren Kartoffelkeller, wo sie von der Familie Trampusch mit rohen Kartoffeln „versorgt“ wurden.

In der Schule wurde er ausgeschlossen, weil er nicht zur Hitlerjugend wollte. Seine Noten hat er sich durch Honig gerettet, den er selbst produzierte und vor dem Hitlergruß hat er sich durch Kopfkratzen bewahrt. In weiterer Folge kam er ins Erziehungslager- aber der Honig rettete ihn erneut.

Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Es waren die von den Nationalsozialisten verbreiteten Feindbilder. Der Mensch ist nicht grundlos böse, jedoch kommt man mit Angst weiter als mit Versprechen. Die Angst haben die Nazis ihnen gegeben – die Angst vor dem Fremden.

Franz Trampusch war von Anfang an offen und ehrlich zu uns und beantwortete unsere Fragen. Wir gingen alle mit einem Schrecken und der Hoffnung, dass so etwas nie wieder geschehen wird, aus dem Raum. Aber wir bekamen von Franz Trampusch auch einige Tipps mit auf den Weg, um eine Wiederholung dieser schrecklichen Geschehnisse zu verhindern

Hannah Finding, Lisa Wieser

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must-read: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Das Buch „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ wurde von Jonas Jonasson verfasst und die Originalausgabe erschien 2009. Der Originaltitel lautet „Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann“.

In diesem Buch geht es um Allan Karlsson, der an seinem hundertsten Geburtstag aus dem Fenster seines Zimmers im Altersheim klettert und sich auf eine ungeplante Reise begibt, die dann glücklich und zufrieden auf Bali endet. Auf dieser Reise lernt er neue Freunde kennen, trifft auf alte Freunde aus längst vergangenen Jahren und bekommt eine Menge Geld. Außerdem erzählt uns der Autor auch, was in Allans Leben bis zu seinem hundertsten Geburtstag geschehen ist und was er alles erlebt hat.

Außer Allan  sind die wichtigsten Personen in der Haupthandlung noch Julius Jonsson, Benny Ljungberg, Gunilla Björklund (die schöne Frau), Per-Gunnar Gerdin (Chef oder auch Piranha), (der böse) Bosse Ljungberg und der Polizist Göran Aronsson. Wichtige Personen in den Jahren vor Allans hundertstem Geburtstag sind Herbert Einstein, Amanda Einstein, Julij Borissowitsch Popow und jede Menge Präsidenten und Staatsoberhäupter.

Zuerst ist es ein bisschen verwirrend, dass abwechselnd von Allans hundertstem Lebensjahr erzählt wird und dann wieder von seiner Jugend bis zu diesem hundertsten Geburtstag, doch mit der Zeit ist es nicht mehr so schlimm. Ganz im Gegenteil, ich fand, dass es eigentlich sehr gut war, das Buch so aufzubauen, denn so wurde nicht in einer Reihe von Allans ganzem Leben erzählt. Stattdessen war es immer abwechslungsreich. Manche Stellen fand ich ein bisschen langweilig, wenn der Autor von Sachen erzählt hat, die nicht direkt mit der Haupthandlung zu tun hatten und somit für mich nicht besonders aufregend waren. Ansonsten fand ich das Buch sehr gut und auch spannend aufgebaut.

Ich würde das Buch schon weiterempfehlen, da es mir sehr gut gefallen hat und ich es als sehr unterhaltsam bezeichnen würde.

Maria Moretti, 4c