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Über Le Coeurage

Mit 2019 wird es nun offiziell: Das Sacré Coeur Graz bekommt eine eigene Schülerzeitung. Nein, eigentlich viel mehr als das: Einen eigenen Blog. Einen Blog, in dem es nicht nur um Schulinternes sondern auch um Dinge geht, die Schüler in unserem Alter wirklich interessieren.

Unser Hauptziel ist es, ein Medium zu schaffen, in dem Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich mit Themen ihrer Wahl beschäftigen und darüber austauschen können.

Deshalb seid ihr gefragt: Verhelft unserem Schul-Blog mit euren Beiträgen zum Erfolg, denn nur mit vielen verschiedenen Persönlichkeiten, Interessen und Ideen kann er dieses besondere Medium für unsere Schule werden. Wir freuen uns über jede Art der Teilnahme und bitten um euren Einsatz!

Ihr könnt euch jederzeit sowohl persönlich, als auch per Mail an uns wenden: Anna Steingruber (anna.steingruber@sacrecoeur-graz.at)
Helena Budja (helena.budja@sacrecoeur-graz.at)
Prof. Philipp Lippusch (philipp.lippusch@sacrecoeur-graz.at)

Schule

Sprüche, Aphorismen und Gedichte zum Thema „Freiheit“ (4B)

Freiheit mit anderen Augen

Du öffnest deine Augen,

kannst ihnen jedoch kaum glauben.

Der Sonnenaufgang, so schön wie nie,

das gab es bisher nur in unserer tollen Fantasie.

Lachend tanzte ich am Boden,

wie sie es immer taten in meinen Lieblingsepisoden.

Chiara Tippner

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Home · Schule · Vorstellung neuer Lehrerinnen und Lehrer

Vorstellung neuer Lehrerinnen und Lehrer – Teil 12

Hier findet ihr die Vorstellung einer weiteren neuen Professorin an unserer Schule in diesem Schuljahr – Frau Prof. Roscher. 🙂

Mag. Laura Roscher

„Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit.“ (Astrid Lindgren)

…Ein Abenteuer meiner Kindheit war es auf jeden Fall! Stundenlag konnte ich mich mit meinen Büchern in einer gemütlichen Ecke verkriechen und tauchte in eine andere Welt ab. Kein Wunder also, dass Deutsch bereits in der Schule eines meiner Lieblingsfächer war! Das Abenteuer Lesen und die Faszination der Sprache endeten jedoch nicht in der Kindheit, nach der Matura war mir rasch klar, dass ich die Begeisterung für dieses und mein zweites Unterrichtsfach, Geschichte, nicht auf-, sondern weitergeben möchte. Welcher Beruf eignet sich da besser als der Lehrberuf?

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Erörterung: Das Bild eines Helden

Hier findet ihr eine inhaltlich wie sprachlich äußerst gelungene Erörterung zum Thema „Helden und Antihelden in der Gesellschaft“. Viel Spaß beim Lesen. 🙂

Im heutigen Zeitalter sind menschliche Leitmotive rar. Nur wenige Personen würde man durch und durch als vorbildhaft beschreiben. Genau diese werden im Artikel „Vorbilder von gestern und heute – Welche Helden braucht unsere Gesellschaft“, veröffentlicht am 15. Mai 2018 von Alfried Schmitz auf dem Online-Nachrichtenmedium www.deutschlandfunk.de, thematisiert.

Besagter Text stellt zu Beginn klar, dass es keine eindeutige Definition von Heldenrollen geben könne, da Heldentum sich gemäß aktueller Umstände entwickle. Trotzdem werden einige Grundvoraussetzungen angegeben. Nach Standpunkt des Philosophen Holger Zaborowski seien solche beispielsweise Menschlichkeit und Gewissen. Dadurch seien auch einige in gewissen Völkern und sozialen Umfeldern als Vorbilder verehrte Figuren aus dem Heldenbegriff auszuschließen. Laut Aussagen des Professors seien andere Eigenschaften nicht allgemein essenziell, jedoch in den bestimmten gesellschaftlichen Situationen bedeutend für Vorbilderrollen. Ein Held habe folglich nichts Überirdisches, aber das Beste, was einem Menschen möglich sei, an sich.

Als Gegensatz dazu geht jener Artikel auch auf den Begriff des Antihelden ein. Dieser sei nämlich ein Charakter, der als Sympathieträger, jedoch nicht durch seine Heldenhaftigkeit glänzt. Dessen Funktion sei es, dem Menschen etwas Erreichbares zu demonstrieren, weil es, obwohl es theoretisch möglich wäre, Heldenstatus zu erreichen, genau dafür menschliche Perfektion, die an sich schon übermenschlich sei, benötige.

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Die Vielfalt des Online-Unterrichts

Mit einem tollen und vor allem positiven Text von Kristina Heigel aus der 5c wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern erholsame Osterferien. 🙂

Das Distance Learning hat uns seit mehr als einem Jahr vor viele neue Aufgaben gestellt. Viele davon waren für uns leicht zu bewältigen, manche schwieriger, aber ohne Zweifel haben wir dadurch viel Neues gelernt, ganz abseits vom Lehrplan. Collegeblock, Heft, Füllfeder und Kugelschreiber wurden abgelöst von PC, Tablet, Tastatur und Maus. Wenn jetzt manche glauben, dass home schooling eintöniges Sitzen vor diversen Monitoren bedeutet, dann sollte das hier richtiggestellt werden.

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Schule

Die Reise in den Vulkan – eine Münchhausen-Geschichte

Auf einer meiner Reisen gelangte ich eines Tages in die Nähe des Vulkans Ätna. Weil ich schon in der Gegend war, beschloss ich, den brodelnden Vulkan zu besuchen.

So machte ich mich mit meinem treuen Ross an den Aufstieg. Liebe Herren, Sie können mir glauben, dieser Marsch war nicht ohne. Aber wie Sie alle wissen, bin ich ein Mann von kräftiger Statur. Deshalb bereitete mir das Erklimmen des Vulkans keine Schwierigkeiten. Die Zügel meines Pferdes in der Hand, kämpfte ich mich Stück für Stück hinauf. Während des Marsches trafen wir einen sehr netten Kobold. Der Kobold wies uns den Weg zum Krater des Vulkans. Tatsächlich gelangten wir mithilfe dieser Wegbeschreibung bis zum Kraterrand. Meine Damen und Herren, ich kann Ihnen sagen, was wir dort oben für einen fantastischen Ausblick hatten!

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Essay zum Thema „Wissen“

Hier findet ihr einen großartigen philosophischen Essay unseres Schülers Le Chi Hieu. Viel Spaß beim Lesen und anschließenden Nachdenken 🙂

Philolympics 2020/2021 – Schüler Le Chi Hieu, 8A Sacré Coeur Graz

Thema 3: Sicheres Wissen ist uns versagt. Unser Wissen ist kritisches Raten; ein Netz von Hypothese; ein Gewebe von Vermutungen. Diese Einsicht mahnt zu intellektueller Bescheidenheit.

Um über die Sicherheit des Wissens zu sprechen, fangen wir am besten ganz von Anfang an – und zwar nicht mit dem Beginn des Wissens in der Geschichte der Menschheit, sondern mit dem Beginn des Wissens in der Geschichte eines Individuums[1]. Der Mensch wird geboren, aber woher kommt dann sein Wissen? Durch Lernen – ein Mensch sammelt schon in seiner jungen Kindheit das Wissen über die Welt um ihn herum durch Beobachtungen, durch Hören, durch Riechen – kurzgesagt: durch seine Sinne.[2] Stellen wir uns vor, dass alles, was ein Kind zum Zeitpunkt der Geburt weiß, wie ein leeres Blatt Papier ist, dass seine Sinne die Stifte sind und dass die Umwelt die Tinte ist. Erst im Laufe der Zeit wird das leere Blatt Papier durch die Stifte und die Tinte gefüllt, das Kind lernt mehr und mehr über die Umwelt um ihn herum durch die Sinnesorgane. Ohne Sinnesorgane kann das Kind nämlich nichts von der Umwelt um sich wissen, so wie eine blinde Person die schönen Farben der Blumen nicht sehen kann. Aber ohne die Umwelt hat das Kind auch nichts zu wissen, etwa wie ein Gefangener, der im Gefängnis sitzt und dadurch nichts von der Welt draußen wissen kann. Aber können wir unseren Sinnen vertrauen? Ich schreibe jetzt diesen Text mit meinem Computer, ich fühle meine Tastatur unter meinen Fingern – also ist es ein sicheres Wissen, dass die Tastatur unter meinen Fingern existiert, oder? Aber vielleicht träume ich, und in meinem Traum kann ich durch meine Sinne nicht die Realität erkennen – egal wie realistisch ich die Tastatur während meines Traumes fühle, die Tastatur existiert in der Wirklichkeit nicht unter meinen Fingern. Also müssen wir uns vor den Sinnestäuschungen hüten und das Wissen durch die sinnliche Wahrnehmung kann nicht als das absolut sichere Wissen betrachtet werden.

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Schule

SchülerInnen schreiben Lyrik

Hier findet ihr ein weiteres tolles Gedicht, dieses Mal von Elisabeth Morawetz aus der 3b.

Viel Spaß beim Lesen 🙂

Es wird dunkel und es wird Nacht

Es wird dunkel und es wird Nacht,

und einzig der alte Uhu wacht,

alles Andere zieht von dannen,

huscht in den Schutz der sich wiegenden Tannen,

was vorher noch rannte ist jetzt verstummt,

keine Grille, kein Frosch, der summt,

nur finstere, kalte Nebelwand,

macht sich breit in dem einsamen Land,

wie ein fröstelnder Schauer legt sie sich über Wiesen und Felder,

malt Linien in die kühle Luft, während sie streift durch die Wälder,

das Pfeifen des Windes lässt es so scheinen,

als würde die Nacht nahezu weinen,

 als wäre es das Himmelszelt,

ertränkt in dem ganzen Elend der Welt.

da plötzlich ergießt sich ein Funkenregen,

die Sterne am Himmel beginnen zu beben,

in sprühenden Funken – der Horizont, er brennt,

erstrahlt das gesamte Firmament,

ganz so, als ob sich der Nebel der Kälte frönt,

in lodernden Flammen scheint die Nacht fast versöhnt,

das alles wurde heut‘ vollbracht, in dieser furchtbar einsamen Nacht.

Buchrezensionen · Schule

„Le Coeurage sucht die besten Bücher“ – Teil 9

„Die Glücksbäckerei“

Autorin: Kathryn Littlewood

Hauptpersonen: Rose und ihre Eltern

Roses Familie betreibt eine ganz besondere Bäckerei. Wenn es erforderlich ist, können ihre Rezepte Wunder bewirken. Das magische Rezeptbuch ist ihr wertvollster Besitz und Roses Traum ist es, ebenfalls mit Magie backen zu können. So nimmt sie ihre Aufgabe, das Buch zu schützen, als ihre Eltern plötzlich verreisen müssen, sehr ernst, obwohl sie enttäuscht ist, das Buch nicht nutzen zu dürfen. Doch sie kann der Versuchung nicht widerstehen und richtet damit ein heilloses Durcheinander an.

Bewertung: 4.5 von 5.

Julia Winkler, 3b