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Buchrezension des Sammelbandes „Die Sonne im Gesicht“, „Allein nach Mazar-e Sharif“ und „Am Meer wird es kühl sein“

Die Trilogie wurde von Deborah Ellis verfasst und enthält die Bücher: „die Sonne im Gesicht“, „allein nach Mazar-e Sharif“ und „am Meer wird es kühl sein.“ Sie erschien erstmals 2010 und die Originaltitel lauten: „The Breadwinner“, „Parvana’s Journey“ und „Mud City.“

In dem ersten Band geht es um ein afghanisches Mädchen, welches mit ihrer Familie schwere Zeiten durchstehen muss, da in Afghanistan Krieg herrscht. Ihr Name ist Parvana und ihre beste Freundin heißt Shauzia, die es ebenfalls nicht leicht in ihrem bisherigen Leben hatte. Die beiden müssen als Jungen verkleidet auf einem Markt Geld verdienen, damit die Familien etwas zu essen haben.

Im zweiten Band muss sich Parvana nun mit ihrem Vater auf die Suche nach ihrer restlichen Familie machen, da diese aufgrund einer Hochzeit in eine andere Stadt gefahren war und sie sich unglücklicherweise dadurch aus den Augen verloren hatten. Doch dann stirbt ihr Vater und Parvana muss ganz alleine weiterziehen. Während ihrer Reise lernt sie einige neue Freunde kennen, die sie nun auch begleiten. Am Ende des zweiten Bandes findet das afghanische Mädchen durch Zufall ihre Familie glücklicherweise in einem Flüchtlingslager doch noch wieder.

Der dritte Teil handelt davon, was ihre beste Freundin Shauzia inzwischen durchstehen musste und wie sie versuchte, ihren Traum zu verwirklichen, nach Frankreich zu fahren, da sie sich dort ein schöneres Leben erwartete. Leider gelingt es ihr jedoch nicht und auch sie muss weiterhin auf bessere Zeiten hoffen.

Meiner Meinung nach sind die Bücher sehr gut geschrieben. Die Autorin hat es geschafft, dem Leser wirklich diese schreckliche Situation, im Krieg aufzuwachsen, gut vor Augen zu führen, sodass man tatsächlich einen Eindruck bekommt, wie schlimm es diesen Menschen geht und womit diese Leute täglich zu kämpfen haben. Außerdem ist meiner Meinung nach die Handlung sehr gut aufgebaut und auch gut und eindrucksvoll geschrieben.

Ich finde es sehr interessant, eindrucksvoll und auch erschreckend, worüber Deborah Ellis in ihrem Buch erzählt. Zwischendurch ist es auch sehr traurig, aber dadurch bietet es einen sehr guten Einblick in das Leben vom Krieg betroffener Personen, deren Situation für uns kaum vorstellbar ist. Mir hat das Buch also sehr gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Maria Moretti, 5c

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