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Umdenken? Nein Danke!

Schafft es die Coronakrise, uns dauerhaft zum Umdenken zu bewegen?

 

Österreich. Am 13. März dieses Jahres wurde unser aller Leben auf den Kopf gestellt. An diesem Tag wurde das Realität, was wir bisher nur aus den Nachrichten kannten: Lockdown. Schon waren die Supermarktregale wie leergefegt, was die schon fast panikähnliche Stimmung der Österreicher nur noch weiter beflügelte. Allen war klar, dass sich nun der Alltag grundlegend verändern würde.

Viele Tätigkeiten, die vor Covid-19 selbstverständlich waren, durften nun nicht mehr ausgeführt werden: Der regelmäßige Gang zum Friseur, die wochenendliche Bummeltour, aber auch das Treffen von Freunden war auf einmal untersagt.

Was ist heute, nur zwei Monate später, davon übriggeblieben? Eigentlich überraschend wenig. Die Gastgärten sind wieder gefüllt und auch Freizeitaktivitäten sind so beliebt wie schon lange nicht mehr. Es fühlt sich fast so an, als ob es die noch immer in weiten Teilen der Welt präsente Pandemie nie gegeben hätte.

So kann man zum Beispiel beim Gang in den Supermarkt beobachten, dass die zuvor eingetrichterten Mahnungen schon wieder aus den Köpfen der Gesellschaft verschwinden. Die Desinfektion der Einkaufswagen wird vernachlässigt, die Maskenpflicht nicht mehr ernst genommen und auch der Sicherheitsabstand zwischen zwei Personen wird immer kleiner.

All das zeigt, dass es für uns Menschen im Allgemeinen viel leichter ist, nach einer unbequemen Situation wieder zurück in alte Verhaltensmuster zu fallen, als das Gehirn dauerhaft zum Umdenken zu zwingen. Dies kann jedoch dazu führen, dass sich solche Situationen wiederholen, bis ein Zustand des Umbruchs erreicht ist.

Daher können wir also nur hoffen, dass eine wirksame Behandlung und die Prävention des Virus in absehbarer Zeit verfügbar sind, da man nachhaltiges Umdenken meist nur mit Zwang oder Leid erreichen kann. Wie man diese Krise sonst beheben kann? Das steht wohl noch in den Sternen.

Anna Steingruber, 7C

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