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A new experience – life during the Corona crisis

It was a Wednesday afternoon when my mum and my two years younger brother played a card game. The question was whether the schools will be closed due to the corona virus. At five o´clock p.m. the news said that from Monday on, all high school students should stay at home and from Wednesday on, as far as possible all the other students. I was happy and sad about that at the same time.

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Projekt zum Nationalsozialismus

Die 4B setzte sich im Rahmen des Projekts EigenVerantwortliches Arbeiten mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Literatur, Dokumentationen und Filme zu dem Thema vermittelten Eindrücke und lieferten Kenntnisse über diese folgenschwere Zeit.

Hier gehts zu den im Projekt entstandenen Plakaten.

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Meinungsrede – „Schluss mit dem Geschenkewahnsinn“

Schon alle Geschenke besorgt? Oder doch schnell den immer länger werdenden Wunschzettel der Kinder einpacken und am 23. Dezember in das ein oder andere Einkaufszentrum verschwinden, um gestresst die hohen Erwartungen der Kinder zu erfüllen? Wer von Ihnen leidet jährlich unter dem erdrückenden Geschenkewahn und warum nimmt dieser von Jahr zu Jahr zu? Verliert Weihnachten – als Gelegenheit wertvolle Zeit miteinander zu verbringen – an Bedeutung? Weiterlesen „Meinungsrede – „Schluss mit dem Geschenkewahnsinn““

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Die Schülervertretung stellt sich vor

Liebe Schülerinnen und Schüler!
Spät aber doch wollen wir euch ein erfolgreiches Schuljahr 2019/2020 wünschen. Wir hoffen die ersten Schulwochen sind gut für euch verlaufen und wir möchten uns nochmals für eure Stimmen und euer Vertrauen bedanken.Wir freuen uns auf dieses Jahr mit euch und gehen mit voller Motivation an eure und auch unsere Anliegen heran.

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Buchrezension des Sammelbandes „Die Sonne im Gesicht“, „Allein nach Mazar-e Sharif“ und „Am Meer wird es kühl sein“

Die Trilogie wurde von Deborah Ellis verfasst und enthält die Bücher: „die Sonne im Gesicht“, „allein nach Mazar-e Sharif“ und „am Meer wird es kühl sein.“ Sie erschien erstmals 2010 und die Originaltitel lauten: „The Breadwinner“, „Parvana’s Journey“ und „Mud City.“

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SchülerInnen schreiben: Das verlorene Ferkel

An einem sonnigen Nachmittag im Mai fragte ich meine Mutter: „Mama, darf ich in den Garten gehen, um mit Fredi zu spielen?“ Meine Mutter antwortete: „Ja, aber halte dich bitte fern vom Nachbarhaus. Ich höre dort in letzter Zeit immer so komische Geräusche.“ Ich nickte gehorsam und lief fröhlich in den Garten. Im Garten angelangt ging ich sofort zu Fredis Stall. Ich öffnete langsam die Stalltür und hielt Ausschau nach Fredi, unserem Hängebauchferkel. Ich hatte Fredi zu meinem 11.Geburtstag von meiner Oma bekommen. Mein Vater war damals stinksauer auf Oma gewesen und ich hatte Fredi zunächst nicht behalten dürfen. Aber ich hatte ihn vom Gegenteil überzeugen und Fredi mit nach Hause nehmen können. Inzwischen war Fredi ein richtiges Familienmitglied geworden. Auch Papa mochte ihn jetzt.

Ich rief nach Fredi, aber er stürmte mir nicht entgegen. Keine Begrüßung und auch kein freudiges Grunzen. Ich war richtig besorgt um mein kleines Ferkel. Als ich weiter in den Stall hinein ging, wurde mir immer heißer. Ich hatte das Gefühl, dass Fredi verschwunden war. Nachdem ich im ganzen Stall nachgesehen hatte, wusste ich, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hatte. Fredi war wirklich weg. Ich dursuchte daraufhin den ganzen Garten. Kein Fredi. Stattdessen bemerkte ich schlammige Hufspuren, die genau durch Mamas Blumenbeet führten. Als ich mich noch ein bisschen umschaute, bemerkte ich ein Loch im Zaun. Gerade groß genug, damit Fredi oder ich leicht hindurchschlüpfen konnten. Mir wurde warm und kalt zugleich, weil der Zaun die Abtrennung zu dem gruseligen Haus war, vor dem mich Mama eindringlich gewarnt hatte. Die Spuren führten genau darauf zu. Ich wusste, dass ich nun eine wichtige Entscheidung treffen musste. Fredi folgen und vielleicht retten, oder meiner Mama gehorchen. Es dauerte nicht lange, bis ich mich entschieden hatte. Ich rief zur Sicherheit meiner Mutter zu: „Mama, ich gehe mit Fredi spazieren.“ Sie antwortete: „Bleib nicht zu lange weg, mein Schatz!“ Mein Herz pochte wie wild, als ich durch das Loch schlüpfte und den Spuren weiter folgte. Verdammt, jetzt war ich auch noch mit meinem Lieblingspullover bei einem Drahtstück hängen geblieben. Ein unschöner Faden hing jetzt von meiner Schulter herab. Ich sah mich nun im fremden Garten um. Er war völlig verwüstet. Ich konnte mir schon vorstellen, wer das hier angerichtet hatte. Mein kleines wildes Ferkel. Wenn das nicht ordentlich Ärger mit den Nachbarn geben würde. Hinter dem vielen Gebüsch, den herabgefallenen Blättern, der aufgewühlten Erde und den Bäumen stand ein mit Efeu bewachsenes Haus mit großen Fenstern. Plötzlich ging ein Licht im oberen Stockwerk des Gruselhauses an. Hoffentlich hatten mich die unheimlichen Hausbesitzer nicht entdeckt oder vielleicht sogar Fredi etwas angetan. Auf Zehenspitzen schlich ich weiter durch das Gras und versuchte möglichst unsichtbar zu bleiben. Wo war Fredi nur? Als ich fast bei der Tür des Hauses angekommen war, knackte unter meinen Füßen ein Ast. Ich spürte, wie sich jedes meiner Haare einzeln aufstellte. Ich blickte panisch zur Tür. Hatte man mich bemerkt? Die Türschnalle bewegte sich langsam nach unten und die Tür schwang mit einem gespenstischen Knarren auf. Ich war starr vor Schreck. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Ein kleines Mädchen mit einem bunten Kleid trat aus dem Schatten. Sie pfiff ein Lied und sprang herum. Ich wollte mich gerade umdrehen und zurück in unseren Garten laufen als das Mädchen rief: „He Anna, willst du Kuchen mit uns essen?“ Ich erkannte die Stimme des Mädchens und drehte mich zu ihr um. Es war Emilia aus meiner Schule. Sie ging eine Klasse unter mir. Sie sagte weiter. „Ich bin heute zu Besuch bei meiner Oma, sie ist Schneiderin und näht gerade mein neues Kleid. Hörst du die Nähmaschine? Aber sag, was machst du denn eigentlich hier?“ Ich antwortete ihr erleichtert: „Ich suche mein kleines Ferkel Fredi. Ich glaube, es hat sich in eurem Garten versteckt. Ich wohne nämlich gleich hier drüben.“ Ich zeigte auf unser Haus. Emilia lachte und zeigte auf ein Schlammlacke hinter dem Haus ihrer Oma. „Dann gehört dieser süße Schlammmonster wohl dir.“ Ich stimmte zu und lachte mit ihr mit.

Emilias Oma gab uns dann Kuchen, reparierte meinen Pullover und ich konnte mein Ferkel wieder mit nach Hause nehmen. Emilias Oma versprach auch, das Loch im Zaun zu reparieren und ich versprach ihr, den Garten, den Fredi so in Unordnung gebracht hatte, wieder in Ordnung zu bringen. Ich ging satt, glücklich und mit meinem Ferkel nach Hause. Dort angekommen erzählte ich meiner Mutter, was passiert war und dass der komische Lärm von der Nähmaschine von Emilias Oma kam. Sie meinte nur lachend: „Da hast du ja wieder mal Schwein gehabt!“

Anna Bauer, 2b